Aufbruch ins Goldene Zeitalter

Die nächste Frage betrifft Partnerschaften und zwischenmenschliche Beziehungen generell, wir sind aufgerufen, alle unseren eigenen Weg zu gehen. Wie können wir den Mittelweg zwischen unseren eigenen Weg gehen und dem Zusammenhalt mit anderen Menschen finden?

Das ist eine der großen Herausforderungen, meine Lieben!

Aber seid gewiss, die erste Verantwortung gilt euch selbst und ich rufe hier nicht zu Egoismus auf, aber ich rufe zu Eigenverantwortung auf und auch zu dem Pakt, den ihr mit eurer eigenen Seele geschlossen habt vor dieser Inkarnation: euren eigenen Lebensweg zu gehen.

Das wird eure erste Pflicht sein, die wichtigste und edelste, aber auch die schwierigste, das steht ausser Frage. Denn manches Mal wird einer von euch aufgerufen sein, sich entscheiden zu müssen: Gehe ich meinen Weg der stimmig ist, der sich für mich gut anfühlt , folge ich meiner eigenen Fürhung und stelle dafür Belange der Partnerschaft hintan oder Belange in meinem menschlichen Umfeld?

Diese Entscheidung werdet ihr treffen müssen, der eine so, der andere so und so ist es, wie unser Bruder gesagt hat: Lasst alles hinter euch und folgt mir nach. Hier müsst ihr nur eurem eigenen Weg folgen, aber es ist auch ein göttlicher Weg: der Weg hin zu euch selbst, zu eurer eigenen göttlichen Vervollkommnung, Wiederentdeckung. Ihr wart nie etwas anderes, aber ihr seid wieder auf dem Weg zurück und so ist es am Wichtigsten, dem eigenen Weg treu zu bleiben.

Das heisst nicht, dass ich hier aufrufe zu Rücksichtslosigkeit, nein: geht diesen Weg mit all dem Mitgefühl für euer Umfeld, eure Partnerschaften, das ihr aufzubringen vermöchtet, denn es wird auch eure Partner betreffen, eure Nachbarn, eure Freunde, alle. Dass sie aufgerufen sind, selbst Entscheidungen zu treffen. Dies ist die Zeit der Entscheidungen, und ihr kennt es, es heisst die Trennung zwischen Spreu und Weizen.

Jeder Mensch muss auch in seinem Leben trennen, was wichtig ist, was wertvoll ist, was er weiter pflegen kann, ohne selbst daran zugrunde zu gehen, sondern weiterwachsen kann. Und so ist es auch zu sehen, dass ihr in euren Partnerschaften der eine oder andere einen Wechsel miterleben werdet, wenn der eine Partner sich entschieden hat, seinem Seelenweg zu folgen und der andere in die Verwirrung gehen möchte, in die Traurigkeit, in die Depression, was auch immer.

Es sind viele menschliche Schicksale, die jetzt auf dem Prüfstand stehen. Und das nehmt ihr wahr, dass viele Menschen jetzt sehr arg hin und her geworfen werden von ihren eigenen seelischen Herausforderungen.

Versucht hilfreich zur Seite zu stehen, versucht mitfühlend zu sein, ein wahrer Freund zu sein, ein offenes Ohr und eine helfende Hand zu haben, aber bleibt euch selbst treu! Lasst euch nicht durch falsche Rücksichtnahme von eurem eigenen Seelenpfad wegbringen, weglocken, denn das wäre ein Liebesdienst, der keiner ist.

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6 Kommentare zu “Zwischenmenschliche Beziehungen und Partnerschaften im Wandel”

  1. Gabriele

    Nur wenn du deinen eigenen inneren Weg gehst bis du in Wahrheit rücksichtsvoll gegenüber den anderen, denn du gibst ihnen den Weg frei, dasselbe für sich SELBST zu tun. Was oder wer zu dir gehört wird ohnehin immer bei dir sein.
    Wenn Menschen in deiner Umgebung in Verwirrung, Traurigkeit und Depression oder sogar Delinquenz gehen möchten – so kannst du es nicht ändern.
    Es muss dann wohl so sein – schotte dich ab, lass dich nicht mitreissen – aber vergiss dein Mitgefühl nicht.
    Das heißt aber nicht, dass du diese Verhaltensweisen akzeptieren sollst. In unserer Welt gelten Regeln, die einzuhalten sind, um andere und sich SELBST nicht unnötig zu verletzen. Halte dich bereit diesen Regeln Anerkennung zu verschaffen. Das ist deine Pflicht als Mensch und zeigt Zivilcourage und Empathie.

  2. Sabrina

    Liebe Gaby!
    Mein Mann ist heute ausgezogen, nachdem ich mich monatelang nach einer räumlichen Trennung sehnte. Ich konnte in seiner Gegenwart kaum atmen.
    Es sind viele Verletzungen all die Jahre passiert und mein Herz hat sich ihm gegenüber sehr verschlossen.
    Er ist sehr am Boden zerstört und versteht mich und meine Gedanken/Gefühle in keinster Weise. Selbst der Satz, dass ich mehr von ihm gesehen und wertgeschätzt werden will.
    Wir sind früh von dem Beziehungspaar in ein Elternpaar “geflüchtet” und hatten es dennoch schwer. Wir haben zwei wundervolle Söhne (2 und 5) und um die mache ich mir jetzt Sorgen. Mein Mann ist recht manipulativ.

    In vielen Dingen kann ich im Leben loslassen und vertrauen, aber an diesem Punkt scheitert es total.

    Mein Herz weiß, dass der Weg der Trennung der richtige ist, aber mich schmerzt es sehr, dass die Kinder ihren Papa vermissen werden.

    Du schreibst:ich rufe hier nicht zu Egoismus auf, aber ich rufe zu Eigenverantwortung auf.

    Ich fühle mich für meine Kinder automatisch verantwortlich, weil ich ihnen ihren Vater nehme.

    Das einzige, wo ich Hofffnung habe, dass ich jetzt wieder in meine Kraft komme und die Kinder wieder eine starke Mutter an ihrer Seite haben.

    Es wäre wunderbar, wenn du mir diesbezügl. deine Sicht der Dinge schilderst.
    Von Herzen großen Dank!
    Lichtvolle Grüße
    Sabrina

  3. Gaby Teroerde

    Liebe Sabrina,
    dein letzter Satz ist wichtig- deine Kinder brauchen jetzt eine starke Mutter. Wenn du in deinem Herzen fühlst, dass es die richtige Entscheidung war und du hier ganz ehrlich bist, dann tragen deine Kinder diese Entscheidung auf der Seelenebene mit.
    Wir sehen immer nur die Oberfläche einer Beziehung, das dahinterliegende Muster, um das es geht, kommt oft erst später hervor- geht es darum, die eigenen Größe leben zu lernen, geht es um Loslassen, gibt es noch karmische Restlasten zwischen den Partnern usw.?
    Auf der Seelenebene sind deine Kinder große Wesen, die sich vollbewusst auf diese Inkarnation eingelassen haben, in groben Zügen wussten sie genau, womit sie konfrontiert werden würden. Krisensituationen sind auch Wachstumschancen, selbst für Kinder.
    Du bist auch nicht hilflos, kannst ihnen den Schmerz etwas erleichtern. Zum einen im Alltag: sie haben weiterhin einen Vater und eine Mutter. Vielleicht ist es möglich, dass die Eltern lernen, respektvollen Umgang zum Wohle der Kinder zu pflegen. Hier hast du zumindest deine eigene Handlungsweise in der Hand.
    Zum anderen hast du Möglichkeiten auf der Seelenebene: sprich in Meditation mit deinen Kindern und “erkläre” ihnen alles. Das kannst du dir konkret so vorstellen, dass du die Kinder visualisierst und ihnen deine Beweggründe erklärst. Umhülle sie mit deiner Herzensliebe, sowohl in der Vorstellung als auch im realen Leben. Das wird auch dir selber zu Gute kommen, weil du damit dein Herz wieder “aufsperrst”.

  4. Sabrina

    Deine Worte stärken mich. Vielen herzlichen Dank für deine kostbare Zeit.
    Im Namen aller stillen Leser:
    Ihr seid wundervoll und danke für eure klaren Inspirationen!

    Schreitet weiter so mutig euren Weg. Das wünsche ich euch!

  5. ingrid

    Liebe Gaby,liebe Sabrina!
    Ich bin in einer ähnlichen Situation wie du,Sabrina-nur sind unsere Kinder schon älter(14 und 20) und die Scheidung zwar vollzogen,jedoch hat mein Ex noch Zeit bis Ende April seine persönl.Sachen zu packen.
    Auch ich kann in seiner Nähe kaum atmen u es sind ganz viele grobe Verletzungen passiert-für mich noch immer nicht nachvollziebar,wie aus einem so liebevollen,verantwortungsvollem Menschen so ein egoistisches,selbstherrliches und ohne Hemmungen “nehmendes” Wesen werden konnte.
    Dabei hat er vom Denken und Reden her wirklich gute Ansätze-und da er kann völlig selbstlos sein-nur was unsere gescheiterte Ehe/Beziehung angeht,oder auch der Ablsauf,bis es endlich zur Scheidung kam-da erscheint er mir wie ein Mensch von einem anderen”Stern”,und glaubt noch wirklich,er sei fair und großzügig gewesen und habe nur aus Liebe so gehandelt.
    Jeder bekommt in irgendeiner Form zurück,was er aussendet-das hat sich inzwischen mehrmals bestätigt…
    Ich habe meinen Kindern,je nach Alter sehr klar gesagt,warum ich mit ihrem Papa nicht mehr zusammenleben wollte und konnte und sie verstehen mich beide und verarbeiten die Trennung jeder auf seine Weise,
    Natürlich lieben sie ihren Vater und das soll ja auch so sein,trotzdem merken sie,dass es mir jetzt viel besser geht-ich wieder zu meiner ursprünglichen Kraft allmählich zurückfinde und nicht mehr wie “gelähmt” warte,bis es besser wird…ich glaube,ihr wisst,wie ich das meine?!
    Jedenfalls wird mir nun keine Energie mehr abgesaugt-egal ob bewußt oder unbewußt
    und mein Schlaf ist wieder erholsam und stärkend
    ich kann mich besser auf meine Arbeit/Mitmenschen konzentrieren
    höre meinen Kindern wieder richtig zu…
    Liebe Sabrina-ich kenne deine persönl.Situation nicht-trotzdem glaube ich nicht,dass du deinen Kindern den Vater wegnimmst,sondern auch du wirst die wiederkommende Kraft mit der Zeit spüren,die du zum Teil ihnen weitergeben kannst und wirst
    und der Papi wird sich vielleicht jetzt noch mehr um sie kümmern,weil nicht mehr alles so selbstverständlich ist-und jedes Zusammensein kostbarer geworden ist
    und liebe Gaby,Dir möchte ich auch an dieser Stelle, für deine Arbeit allgemein- und die guten Ratschläge für Sabrina(die meine Meinung bestärkten!)im Besonderen,DANKEN!!!!!!!
    Zum Glück gibt es Menschen,wie Dich-die anderen hoffnungsvoll mit Rat und Tat zur Seite stehen !Alles Liebe!
    Und Dir,Sabrina-auch alles Gute und mach es so,wie es Dir Dein Gefühl sagt
    es heißt ja nicht umsonst:Gehts der Mutter gut_gehts den Kindern gut!
    Ingrid

  6. Sabrina

    Danke liebe Ingrid, für deine lieben Zeilen!

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