Hilfe leisten – aber wie?

St. Germain am 23. September 2010
Ausserirdische unter uns

Viele Menschen spüren immer mehr die Themen und Probleme, die Menschen in ihrer Umgebung haben. Wie soll man darauf regieren? Soll man aktiv werden oder soll man sich zurückhalten?

Das ist ein altes Dilemma. Denn natürlich spürt ihr immer mehr, was um euch herum vorgeht. Die einen ganz intensiv, indem sie fast mitfühlen, was der andere fühlt und die anderen beobachten voll Sorge, wie es Menschen in ihrem Umfeld geht.

Ihr könnt wieder nur anbieten, was ihr an Hilfe zu geben habt. Sei es ein Rat, sei es tätige Hilfe. Aber hier ist wie gesagt Fingerspitzengefühl nötig. Wir haben das schon oft berichtet. Ihr müsst das Leben eines jeden Menschen respektieren. Was er wünscht in seinem Leben das kann etwas ganz anderes sein als ihr denkt, das für ihn gut wäre. Und wenn euer Rat noch so hilfreich und gut wäre in euren Augen, wisst ihr nicht, ob es auch das ist, was er momentan zulassen kann. Ob ihr ihn nicht überfordert mit eurer Fürsorge und dem gut meinen. Hier muss ganz genau abgewogen werden.

Auch wir Meister dürfen nur geben, wenn wir gebeten werden. Wir können sogar Hilfe anbieten, aber immer in der Möglichkeitsform. Dem anderen muss immer die Wahl gelassen werden, dass er ja sagen kann oder ablehnen darf. Und so ähnlich müsst auch ihr euch verhalten.

Ihr könnt nur selbst ein gutes Beispiel sein, wie man ein stabiles Leben lebt. Das wird manche Menschen am meisten überzeugen,wenn sie selbst flatternd im Leben umherirren und keinen Halt haben. Dann kann es sein, dass ihr durch eure eigene Stabilität, die ihr auch erarbeiten müsst, ein Vorbild sein könnt.

Dann hören euch die Leute vielleicht leichter zu. Aber seid hier ganz vorsichtig. Sagt nur einen Satz und dann erspürt, ob der andere sich öffnet oder sich lieber verschliessen möchte. Und dann respektiert seine Entscheidung.

Ihr könnt niemand zu seinem Glück zwingen oder auch nur zur Zufriedenheit und Angstfreiheit. Das ist jedem Menschen alleine überlassen. Und ihr dürft euch ganz getrost darauf verlassen, dass jeder Helfer hat im geistigen Bereich und auch im menschlichen Bereich ihm immer wieder Hilfe zugeführt wird. Dann liegt es an jedem einzelnen, ob er möchte oder nicht.


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