Kontaktaufnahme zur geistigen Welt
Jesus am 12. Juni 2010Ich würde gerne mit der geistigen Welt kommunizieren und würde gerne wissen, wen ich da genau ansprechen soll, nämlich wer ist mein persönlicher Meister und welche Engel begleiten mich?
Das ist fast eine Ausrede, meine Liebe. Du kannst immer mit der geistigen Welt kommunizieren und es ist gar nicht so wichtig, ob du weisst, wer jetzt gerade am anderen Ende im geistigen Reich sitzt und dir lauscht und dir antwortet!
Es ist die erste Anlaufstelle immer dein eigenes Höheres Selbst, das du kontaktieren solltest, wenn du Informationen erbittest, die dich betreffen. Das ist einfach eine ganz logische Sache, weil das deine Verlängerung ist in deine Seele, in deine eigene Weisheit. Du sprichst sozusagen dann mit dir selbst und dein Selbst wird dir immer begierig lauschen.
Es ist ja eh in ständigem Austausch mit dir und würde es sehr zu schätzen wissen, wenn dieser Austausch ein wenig vollbewusster unternommen werden würde. Also gibt es hier einmal eine klare Adresse: dein Höheres Selbst.
Die Engel, die dir zugeteilt worden sind, die kannst du auch bitten oder auch befehlen, wenn du Dienste hast, die du ihnen übertragen möchtest, denn sie sind dir zur Seite gestellt als Helfer. Du darfst ihnen befehlen, höre meine Worte. Sie dienen dem göttlichen Kern in dir. Du hast also Befehlsgewalt über deine persönlichen Engel. Das ist auch eine schöne Sache, die ihr viel zu wenig wisst.
Deine geistige Führung besteht noch aus Lehrern. Aber diese darfst du dann erkunden, wenn es so ist, dass du deiner eigenen Kommunikation mehr vertraust. Kommunikation findet auf vielerlei Arten statt, meine Liebe, du weisst es und sei hier nicht wählerisch. Nutze jeden Kanal, der sich dir bietet, geh in die Stille, stell deine Fragen, lausche, aber sei gefasst darauf, dass Antworten vielleicht in einer etwas anderen Form kommen als du sie erwartest. Sei einfach ganz geöffnet mit allen Sinnen.
Manches Mal werden Umwege gewählt, manches Mal werden physisch inkorporierte Menschen gewählt, die dann Dinge sagen, von denen sie selbst nicht wussten, dass sie sie gleich sagen werden und du hast deine Antwort. Sei also auf alles gefasst. Es gibt keine Ausreden mehr. Werde still, sprich und lausche.




Am 17. September 2010 um 13:01 Uhr
Ja, da hat der liebe Jesus vollkommen recht.
Mir ist es am Anfang mal wichtig gewesen, und ich habe nachgefragt, wer das jetzt durchgegeben hat.
Inzwischen sprechen ich nur noch von meinen Hohen Selbst.
Ich finde es wunderbar sich seinen Antworten auch selbst zu channeln.
Noch was von mir:
Der Verstand will immer alles ganz genau wissen: wer, was wieso, warum. weshalb.
Dabei kennt das Herz, eh alle Antworten.
Und manchmal ist es einfach nicht notwendig alles haargenau zu wissen. Manchmal ist es gut einfach nur zu vertrauen und sich führen zu lassen in dem wissen dass alles gut ist, so wie es ist.
Mein Partner und ich stellen uns auch gegenseitig fragen.
Liebe Grüße
Carolin
Am 12. Dezember 2010 um 17:34 Uhr
Hallo Gaby,
ich habe eine Frage in Bezug zu den aufgestiegenen Meistern.
Vielleicht magst und kannst du mir helfen.
Mit knapp 30 Jahren, ich bin jetzt bald 59 Jahre, hat mein spiritueller Weg übernacht begonnen. Ich habe plötzlich vielfältige Erfahrungen gemacht,
von denen ich vorher noch nie gehört oder gelesen hatte.
Ca. 2 Jahre nach diesen Erfahrungen habe ich die 33 Reden von Saint Germain von einem weitläufigen Bekannten geliehen bekommen. Ich habe sie gelesen und wieder beiseite gelegt. Bin auf vielfälitge Art meinen spirituellen Weg weitergegangen.
Vor ca. einem Jahr kam mein neuer Partner mit diesem Werk und es hat uns Beide total begeistert. Zudem haben wir die Büchern “Magische Gegenwart” , “Enthüllte Geheimnisse” von Saint Germain und die Bücher von Baird Spalding “Leben und Lehren der Meister im Fernen Osten” gelesen. Welche wir, besonders ich, genauso gut fanden und finden. Ich habe beim lesen der Texte richtig darin gelebt, habe diese erfahren als wenn ich dabei gewesen wäre, ich war und bin noch immer zeitweise tief ergriffen davon.
Jetzt möchte ich mich von ganzen Herzen geistig mit den aufgestiegenen Meistern austauschen und zudem auch den beschrieben Weg wie bei den
33 Reden von Saint Germain gehen.
In der Vergangenheit habe ich den Kontakt mit der geistigen Welt innerlich aus Angst abgelehnt. – Meine Mutter hatte vor ca. 40 Jahren plötzlich und unvorbereitet Erfahrungen in diesem Bereich gemacht und lang Zeit darunter gelitten. Ich fühle, jetzt, dass meine Ängste vorbei sind.
Wie kann ich unterscheiden wenn das “Ego” geistig zu mir spricht oder einer der aufgestiegenen Meister? Hast du einen Tipp für mich.
Danke dir im voraus.
Ganz liebe Grüße
Ingrid
Am 15. Dezember 2010 um 19:58 Uhr
Liebe Ingrid,
spätestens jetzt bist du an einem Punkt angekommen, wo nur du selber dir weiterhelfen kannst!
Jetzt gilt es, die Kunst der Unterscheidung zu erlernen. Learning by doing war bei mir die Devise. Ich erhielt Botschaften, als bei mir die Hellhörigkeit eintrat und war ganz aufgeregt, habe alles niedergeschrieben. Nach ein paar Tagen konnte ich aber ganz gut erkennen, was leeres Geschwafel war und wo zuviel geschmeichelt wurde. Aufgestiegene Meister sind meist sehr klar, am Anfang ist es nicht einmal wichtig, ob du alles richtig “verstehst”. Wichtig ist die Umsetzung. Wenn sie erkennen, dass auch sie dir vertrauen können, dann erhältst du immer deutlichere Botschaften.
Das Ego will immer wichtig und besonders sein. Bleib in dir und achte auf deine Absicht. Wenn die passt, dann ergibt sich der Rest.
Am 19. Dezember 2010 um 00:28 Uhr
Liebe Gaby,
mein Name ist Thomas und ich bin noch junge 15 Jahre alt. Ich verfolge schon länger die Seite von Siegfried Trebuch und bin dadurch auch auf Ihre Website gestoßen. Ich weiß nicht, ob mein Anliegen bei Ihnen überhaupt ankommt bzw. ob Sie es sich durchlesen werden. Zudem weiß ich nicht, ob es Sie überhaupt interessiert oder Sie sich damit abgeben wollen, aber das hoffe ich zumindest.
Es geht im Grunde um mein Vertrauen in die geistige Welt und verschiedenste weitere Faktoren, die damit verbunden sind. Ich weiß nicht, ob es Zufall war, dass ich damals auf die Website von Siegfried gestoßen bin, oder ob es gar Schicksal war, dass ich auf das Thema der Spiritualität in genau dieser wichtigen Zeitspanne gekommen bin. Und zwar herrscht in mir ein Konflikt zwischen dem, was ich gerne glauben möchte, und dem, was für mich persönlich auch wiederrum dagegen spricht. Das, was ich von Siegfried und Ihnen höre und lese finde ich alles sehr interessant und auch wunderschön. Ich glaube auch selbst stark an die ganzen Botschaften und liebevollen Mitteilungen aus der geistigen Welt. Besonders interessiere ich mich auch für die Kornkreise, unsere Sternenbrüder und die liebevolle Zeit, die auf die Menschheit und die Erde zukommen wird. Es ergibt alles Sinn und es ist auch etwas, dem man sich gerne öffnen möchte und woran man auch fest glauben möchte.
Ich weiß nicht, ob es an der Pubertät oder anderen Faktoren liegt, jedoch mache ich mir schon seit einiger Zeit Gedanken um das irdische Leben und den Sinn dahinter, um das Universum und dessen Entstehung, sowie andere Zivilisationen im Weltall und irdische Religionen, die das alles zu erklären versuchen. Besonders habe ich mein Augenmerk auf den Buddhismus und dessen Botschaften gerichtet. Auch über Jesus und Buddha habe ich mir einige Gedanken gemacht, und ich fand die Erklärung mit der Lebenskraft, dem Qi bzw. Prana, äußerst faszinierend und auch für mich glaubwürdig. Besonders mein Geographieprofessor, gläubiger Buddhist und meiner Meinung nach ein (auch spirituell) sehr gebildeter Mensch, hat das Thema sehr oft zur Sprache gebracht. Oft wurde er von anderen, weniger ”reifen” Schülern hinterrücks ausgelacht. Ich habe des öfteren im Internet recherchiert, wenn ich Zeit hatte. Die Seite von Siegfried hat mir bei meinen persönlichen ”Erkenntnissen” sehr geholfen. Besonders Jay Goldner war eine Inspiration für mich, und derjenige, der mich mit seinem spannenden Interview auf der Seite hielt. Damals (Naja, das ist gerade mal ca. ein Jahr her) war ich noch ein ziemlicher Neuling auf diesem Gebiet und hielt einige Sachen, die mit dem Thema ”Bewusstsein und Spiritualität” zu tun haben, für Wahnvorstellungen oder Geldmacherei. Mit der Zeit habe ich mich jedoch immer mehr diesen Dingen geöffnet, und Sachen wie ”Lichtnahrung” und ”Außerirdische leben unter den Menschen” wurden langsam zur Selbstverständlichkeit. Ich habe auf Siegfrieds Seite auch viele Links von anderen Menschen gefunden, und auch im weltweiten Web noch viele Dinge gefunden, die sich großteils mit den Erzählungen, Interviews, Channelings und Botschaften von Siegfried und Ihnen schneiden. Das alles ergab, und ergibt auch jetzt noch ein sehr genaues, harmonisches Bild von der Gesamtheit aller Dinge (Auch, wenn ich wohl eigentlich noch sehr wenig über das ”Allsein” weiß) für mich, in dem ich mich auch wohl fühlen würde und dem ich mich ganz hingeben möchte. Ich weiß nicht, wie es anderen Menschen in meiner Altersgruppe geht, aber womöglich können Sie ihnen ja helfen.
Es ist auch mir ein Herzensanliegen, dass die Menschen sich untereinander verstehen und in liebevollem Umgang miteinander Leben. Ein Friede, der nicht daraus besteht, keinen Krieg zu führen, sondern wirklich aus dem Herzen gelebt und geliebt wird. Ich weiß, dass ich selbst oft nicht sehr vorbildhaft und auch nicht immer liebevoll mit Mitmenschen und Lebewesen umgehe. Ich habe ebenfalls noch viel zu lernen, ob meines jungen Alters ist das jedoch, denke ich, nicht sonderlich schlimm. Ich bemerke an mir selbst, dass ich heutzutage mit Situationen anders umgehe, als ich es vor einiger Zeit (Der Zeit, bevor ich auf Sie und Siegfried gestoßen bin) getan hätte. Wo ich damals unhöflich oder gar zornerfüllt auf einige Dinge reagiert hätte, versuche ich, den Dingen offen und mit Verständnis gegenüberzutreten. Auch in Gesprächen und Diskussionen behalte ich meist die Ruhe und vermittle zwischen den Parteien. Ich bin im Internet bei einer Seite von Jugendlichen angemeldet, wo ich eine etwas höhere Stellung vertrete und mich dort auch zwischenmenschlich gut entwickeln kann. Meine Mutter hingegen (Eigentlich meine alleinerziehende Tante, da meine beiden leiblichen Eltern Alkoholiker sind und kein Kontakt mehr besteht) regt sich sehr leicht über Dinge auf, wird leicht laut und tritt Menschen, außer mir, auch sehr abweisend und unhöflich entgegen (Sie hatte auch keine leichte Vergangenheit).
In letzter Zeit fühle ich mich etwas halt- und hilflos, alleingelassen und irgendwie … sehnsüchtig. Ich habe einen sehr starken Bezug zu der Natur, habe jedoch hier in Wien kaum Möglichkeiten, dieses Verlangen auszuleben, da sich meine Tante auch keinen Urlaub oder teurere Ausflüge leisten kann. Ich sehe die ”Schuld” auch teils an mir, da ich mich ihr gegenüber nicht öffne. Es wäre für mich das Schönste auf Erden, mich einfach auf einen weißen Sandstrand in einer einsamen Insel in der Karibik zu legen, bei Nacht die Sterne zu beobachten und dem Rauschen des Meeres zu lauschen; die Augen zu schließen und einfach zu versinken in dieser wunderschönen Natur. Mein sehnlichster Wunsch, in das Weltall zu fliegen und die wahre Natur in ihrer vollkommenen Pracht betrachten zu können, am besten mit einer Partnerin, die mich aus tiefstem Herzen genauso liebt, wie ich sie, wird wohl so bald nicht in Erfüllung gehen können. Leider Gottes zerstört der Mensch die Erde immer mehr, was mir persönlich das Herz bricht. Ich schaue mir auch im Internet oft Videos und Bilder von der Karibik an, von Japan und anderen Teilen der Welt. Andere Kulturen faszinieren mich ebenso wie der Drang, mich ihnen zu öffnen und in Harmonie ein Teil von ihnen zu werden. In meiner Stadt ist es meist schwierig, Leute zu finden, die einen verstehen oder denen man sich überhaupt anvertrauen kann, ohne ausgelacht oder lächerlich gemacht zu werden. Vor einer Woche sprach ich meinen Physikprofessor auf Kornkreise an, während wir das Thema ”Schwingungen und Wellen” behandelten – er meinte, das alles wäre in 99% der Fälle auf irgendwelche Scherzbolde zurückzuführen, die sich einen Spaß daraus machen, Gebilde in Getreidefelder zu mähen. Nachdem mir die halbe Klasse ein lautes Lachen entgegenbrachte, wollte ich dem Lehrer auch nicht mehr erklären, dass die ”Gebilde” weder gemäht werden, noch dass irgendein Mensch dazu in der Lage wäre, auch nicht in der Gruppe, solche wunderschönen Botschaften in einer Nacht in solch einer Perfektion auf die Beine zu stellen. Ich nickte nur leicht und weinte innerlich darüber, dass sich die Leute diesem Phänomen nicht einmal ein bisschen öffnen möchten, sondern es gleich als lächerlich abstempeln. Es ist traurig, wie steif sich die Menschheit auf ihrem alltäglichen, festen Weltbild ausruht, ohne sich einmal Gedanken um Höheres zu machen, oder darüber, andere Menschen zu respektieren oder sich anzuhören, woran sie glauben oder was sie einem sagen möchten. Ich hoffe, dass zumindest Sie ein solcher Mensch sind. Jedoch hatte ich vor einigen Jahren (ca. 3 Jahren mittlerweile) einen Schulfreund in der Steiermark (Ich bin erst 2009 nach Wien gezogen, und hatte auch Schwierigkeiten damit, mich den Umständen in dieser Großstadt anzupassen und mich den Leuten zu öffnen, weshalb ich auch heute noch niemanden habe, der mich als Freund wirklich liebt und respektiert, weshalb ich mich auch sehr alleine fühle und alleingelassen mit meinen Sorgen und Sehnsüchten. Aber vielleicht ist das in meinem Alter auch normal – Ich weiß es nicht), der mit mir 4 Jahre auf die Schule gegangen ist. Ich fühlte mich seelisch mit ihm genauso vrbunden, wie er sich mit mir. Wir waren sozusagen Blutsbrüder und verstanden uns ohne Worte, vertrauten uns und hatten eine enge Bindung. Durch den plötzlichen Umzug jedoch verloren wir uns langsam wieder, und haben heute kaum mehr Kontakt. Jedenfalls war es ein Mensch, den ich auch heute noch sehr liebe und respektiere. Hier in Wien habe ich niemanden, für den ich auch nur ansatzweise so empfinde, auch, wenn ich es gerne für alle Menschen so täte. Ich habe das Gefühl, als würden sich die Menschen hier nicht öffnen wollen, und kann somit auch keine Bindung zu jemandem aufbauen. Ich lag auch nachts oft im Bett und konnte nicht einschlafen, weil ich mir über diese Fakten den Kopf zerbrach und auch oft zu weinen begann. Ich habe zwar viele Freunde gefunden, und die Klassengemeinschaft ist auch sehr gut, jedoch läuft der Umgang miteinander äußerst oberflächlich ab.
Ich habe nun etwas über die aufgestiegenen Meister, geistigen Führer und die Meditation gelesen. Auch Ihre Geschichte habe ich mir öfters angehört. Ich habe vor kurzer Zeit mit der Meditation begonnen, kann jedoch noch nicht sagen, ob sie mir hilft oder nicht. In mir herrscht momentan ein ziemlicher Glaubenskonflikt. Wie oben bereits gesagt, würde ich herzlich gerne an Sie, Ihre Arbeit und alles, was damit verbunden ist, glauben. Jedoch habe ich mich wieder einmal genauer damit beschäftgit, und bin nun wiederrum etwas misstrauisch dem gegenüber, da Sie ja auch Geld für Ihre Arbeit verlangen und mehr oder weniger ein eigenes kleines Unternehmen führen. Ich frage mich jetzt schon länger, ob man irgendwelche Beweise dafür finden kann, dass dem, was alles ist und geschehen soll, auch wirklich so ist und es nicht nur ein Täuschungsversuch oder Geldmacherei ist. Ich will Ihnen nichts unterstellen und bewundere Sie auch – Ich weiß auch, dass Sie niemandem etwas beweisen brauchen, sondern jeder das machen sollte, woran er persönlich glaubt. In meiner momentanen Lebensphase bin ich jedoch hin- und hergerissen, und es wäre eine unglaubliche Hilfe für mich, zu wissen, woran man in diesen Zeiten noch glauben kann. Ich weiß, dass ein Channeling bzw. eine ”Fernbehandlung” zu viel verlangt ist, und deshalb bitte ich Sie auch nur darum, mir vielleicht eine kleine persöniche Aufmunterung oder eine Meinung bzw. Hilfestellung aus eigener Sicht zu schicken, was ich tun kann, um zu mir selbst und zu der Spiritualität zu finden, um zu meiner eigenen Mitte zu gelangen und nicht immer aus dem Gleichgewicht geschmissen zu werden. Die Meister sagen in Ihren Channelings meistens, dass man es für sich selbst entscheiden muss und man das machen soll, woran man glaubt. Wie gesagt weiß ich jedoch nicht einmal woran ich glauben soll. Es ist eine Verwirrung, die vielleicht von der Pubertät herrührt, vielleicht ist es auch nur eine Stimmungsschwankung. Ich hatte auch nicht vor, Sie mit meiner halben Lebensgeschichte zu belästigen und Ihre Zeit so lange in Anspruch zu nehmen. Ich dachte nur, dass Sie sich vielleicht auch um eine Altersgruppe wie der meinen in dieser globalen Phase Gedanken machen möchten und vielleicht auch auf der Website darauf eingehen möchten, wie es um Jugendliche im Zeitenwandel steht, und was ihnen dabei helfen könnte, zu sich selbst zu finden und ihre geistliche Entwicklung mehr in ihrer körperlichen zu berücksichtigen. Ich erlebe es nämlich sehr oft, eben besonders bei anderen Jugendlichen, dass sie sich verschließen und abweisend wirken. Vielleicht könnten Sie dabei helfen, dass auch sie sich besser in dieser Welt zurechtfinden und Rat erhalten.
Wenn Sie bis hierhin gelesen haben, möchte ich Ihnen dafür danken und noch einmal sagen, dass Sie mich sehr faszinieren und auch zum Nachdenken bringen. Und entweder habe ich mich nun mit der Offenbarung eines kleinen Teiles meiner Sehnsüchte und Hoffnungen lächerlich gemacht, oder habe Anklang gefunden und erhalte unter Umständen sogar eine kleine Antwort.
Viel Liebe,
Thomas.
Am 27. Dezember 2010 um 21:14 Uhr
Lieber Thomas,
dein langer Brief hat mich sehr berührt.
Ja, die Kinder und Jugendlichen sind sowohl Siegfried und mir sehr wichtig. Nichts würde uns beide glücklicher machen, als Jugendliche, die sich ebenfalls so auf der Suche befinden wie du, zu erreichen. In dieser Zeit heranzuwachsen als Indigo- oder Kristallkind ist nicht so ganz einfach. Da sind zum einen die ganz normalen körperlichen und reifebedingten Prozesse, die durchstanden werden wollen. Und zusätzlich bei solch empfindsamen und aufmerksamen Jugendlichen wie bei dir noch Tausende Gedanken über Gott und die Welt- im wahrsten Sinne des Wortes.
Den Jugendlichen bieten sich aber derzeit kaum Zugänge zu spirituellen Idealen. Ich habe durch das Aufwachsen meiner Söhne mitverfolgt, dass meist „Übersinnliches“ wie Werwölfe, Vampire und Hexen im TV, mystische PC-Games und ähnliches im Vordergrund der Unterhaltung stehen. Kein Wunder, dass du dich mit deinen Gedanken alleine fühlst!
Natürlich werde und kann ich dir nicht sagen, was du glauben sollst. Diesen Wegfindungsprozess darf jeder Mensch selbst erleben, denn die höchste Instanz bist letztlich du. Es gibt nur allgemein gültige Raster, durch die ich persönlich z.B. immer herausgefunden habe, was Sache ist. Vielleicht helfen sie dir ja auch: Bei Botschaften oder Aussagen ergründen- sind sie aufbauend, hilfreich und motivierend? Läßt dir die Aussage deine eigene Freiheit? Wenn manipulierende und wahrheitsverdrehende Nachrichten vorliegen, dann erkennt man meist, wem das nützen könnte.
- einmal dabei sein und dir deine eigene Meinung bilden.

Siegfried hat eine schöne Gegenüberstellung bei seinen Vorträgen wenn es darum geht, die lichtvolle Seite von der dunklen zu unterscheiden. Vielleicht kannst du bei unseren Veranstaltungen in Wien (bist eingeladen
Die Tatsache, dass wir beide jetzt unseren Lebensunterhalt von unserer spirituellen Arbeit bestreiten, sagt noch gar nichts. Wir hatten beide renommierte Vollzeitbeschäftigungen, Siegfried arbeitete an der Universität Salzburg, ich führte seit 20 Jahren selbständig ein Buchhaltungsbüro. Wir mussten uns entscheiden, ob wir hobbymäßig in unserer Freizeit weitermachen oder unsere ganze Zeit und Hingabe der Arbeit mit Menschen widmen wollten.
Unsere Entscheidung war klar
Dass gerade junge Menschen so wichtig sind um das kommende neue Gesellschaftssystem menschlicher aufbauen zu helfen, ist uns ganz klar. Da wirst du gebraucht, lieber Thomas!
Arbeite weiter an deinem eigenen stimmigen Weltbild, auch wenn du mühsam Puzzlestücke zusammensetzen musst. Das geht Allen so, aber du hast den Vorteil, dass du schon in jungen Jahren beginnst
Wenn sich im Raum Wien auch andere Jugendliche angesprochen fühlen, dann meldet euch ruhig bei mir, vielleicht lässt sich da was vermitteln, zumindest eine Möglichkeit zum spirituellen Chatten! Wenn man spirituellen Austausch zu zweit oder mehreren pflegen kann, dann klappt alles besser und macht mehr Spaß, sogar die Meditationen!
Deine Naturliebe solltest du auch unbedingt leben! Sogar in Wien gibt es Parks oder andere ruhige, schöne Ecken in der Natur, wo man sich einfach ein wenig in die Stille begibt, sich mit Bäumen verbindet oder ähnliches. Experimentiere!
Für Palmenstrände ist immer noch Zeit, jetzt ist der Zeitpunkt, wo du entsprechend deinen Möglichkeiten trotzdem das Leben geniessen sollst, gerade den Naturbezug. Heb dir deine Träume noch ein wenig auf, glaube daran und eines Tages sind sie wahr…
Am 11. Januar 2011 um 23:45 Uhr
Wow@Thomas…als ich deinen Beitrag las, dachte ich echt, dass sei von mir…
es ist alles so vollkommen identisch..du stehst also damit nicht alleine !
Deine Träume, Wünsche und Ansichten sind identisch mit meinen…ich bin echt baff.
PS: Es gibt für mich auch vieles, was sich toll und glaubwürdig und stimmig anfühlt.
Jedoch kann ich persönlich nur dann etwas als Wahrheit betrachten wenn ich es selbst überprüft und als Erfahrung erlebt habe..und daraus meine Erkenntnis ziehe. Es endet letztendlich nur in einem Chaos, Selbstbetrug, wenn ich mir vormache, der “Andere” hätte Recht und weiss die Wahrheit. Die Wahrheit sollte man selbst herausfinden, und nicht alles annehmen was die Anderen erzählen. Auch wenn diese die Wahrheit sagen,(und man es bloß nicht erkennt) die Wahrheit sollte man meiner Meinung nach selbst erfahren, nur so kann man das nach bestem Gewissen annehmen und damit leben, oder nicht ?!!!
Prüfet alles und behaltet das Gute (Jesus)
Am 14. Januar 2011 um 21:16 Uhr
Danke Gaby, für diese aufmunternden Worte!
Es hat richtig gut getan, deine Antwort zu lesen. Meine Zweifel treten mittlerweile, auch durch genauere Recherchen in letzter Zeit, in denen sich wieder sehr viel schneidet, immer mehr in den Hintergund. Ich fühle langsam auch, dass ich schon etwas offener werde für Spirituelles, anstatt immer nur darüber nachzudenken. Ich denke es ist normal, dass ich etwas enttäuscht war, als nicht gleich beim vierten Mal Meditieren irgendetwas Besonderes passiert ist. Ich war wohl etwas übereifrig und dann wohl etwas skeptisch, wenn es nicht gleich ”funktionierte”. Mittlerweile fühle ich mich eher als Teil des Ganzen, anstatt aus der Ferne skeptisch danach zu trachten, es sehen und erkennen zu können.
Bei einer meiner letzten Medidationen fühlte ich eine gewisse Schwingung um mich herum, im Sinne dass, wenn ich mich stark konzentrierte, eine Art tiefer Ton entstand, der auch irgendwie meinen Körper ganz leicht zum ”Schwingen” oder kaum fühlbaren Vibrieren brachte. Als ich jedoch kurz aufschrack war alles wieder ”normal” – Ich weiß nicht, inwiefern das ein Produkt meiner Einbildung oder doch vielleicht ein kleiner Fortschritt war, aber wir werden ja sehen, was die Zukunft noch für mich bereit hält
Um noch etwas zu erwähnen: In letzter Zeit haben Pyramiden besonders meine Aufmerksamkeit erregt. Ich habe mich schon seit langem mit den bekannten Pyramiden in Ägypten auseinandergesetzt und mich schon öfter damit beschäftigt. Auch im Spirituellen wird immer von den Pyramiden als heilige Geometrie gesprochen, eine Art Energieleiter bzw. Verstärker. Auch in den Erfahrungsberichten eines angeblich einmal in den Plejaden inkarnierten Menschen habe ich gelesen, dass er in Schottland einmal einen größeren Stein fand, der schon nahezu perfekt die Form einer Pyramide hatte und er ihn alleine wegen der schönen Form mitnahm. Später verhalf ihm dieser Stein unverhofft Kontakt zu seiner geistigen Führung aufzunehmen und auch die Übertragung von Botschaften wurde dadurch unterstützt. Die nächste interessante Geschichte war die des Bermudadreiecks, wo anscheinend vor tausenden von Jahren eine alte Stadt (Atlantis?) unterging, die aus vielen Pyramiden oder gar nur einer großen bestand. Etwas, was mich noch faszinierte, war, dass auch die Planetenstellung von Erde, Mars un Saturn in verlängerter Form das exakte Bild einer Pyramide darstellt, deren beide oberen Seiten jeweils eine Tangente zur Sonne bilden und die Erde an oberster Stelle steht. Das fand ich in einem Ausschnitt von Jay Goldner, der mich wie gesagt sehr fasziniert mit seinen Forschungen und Erkenntnissen. Ich weiß, dass man nicht alles glauben sollte, was man so liest, und ich denke ich sollte mir da auch selbst das heraussuchen, was für mich stimmig klingt, aber das alles finde ich sehr interessant und einer meiner erster Urlaube wird wohl definitiv nach Ägypten gehen, damit ich mir selbst ein Bild von diesen schönen Bauten machen kann. Ich überlege auch gerade, woher man mit meinen begrenzten Möglichkeiten vielleicht eine mittlere Holz- oder Steinpyramide herbekommen kann. Ich denke, das würde mir ziemlich helfen und positive Schwingungen in mein Umfeld bringen
@Cigdem: Ja, es ist schön wenn man jemanden hat, der einen gerade bei solchen Themen versteht und auch ernst nimmt. Was das mit den eigenen Erfahrungen betrifft denke ich genauso, dass man sie am besten selbst macht. Aber ich denke der einfachste Weg dorthin ist es, sich einmal die Erfahrungen anderer anzuhören und dann abzuwiegen, was einem davon helfen kann und was nicht. Das hilft einem, sich etwas mehr zu öffnen und dann auch zugänglicher dafür zu werden.
Ansonsten noch viel Liebe und Licht euch allen, und ein herzliches Dankeschön an Gaby, die mit ihrer Seite so vielen Menschen hilft!
(Sollte sich jemand dafür interessieren kann ich gerne zwei Quellen meines Textes bereitstellen:
http://www.evol-dei.ch/?mid=TVRrMQ==
http://www.yoice.net/?p=1741)
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