Aufbruch ins Goldene Zeitalter

Ich habe  eine Tochter, 10 Jahre alt und sie geht in die 4. Klasse Volksschule.Meine Tochter hat wenig Interesse an der Schule, vergisst alles und ist mit den Gedanken immer irgendwo. Und ich verschwende oder brauche sehr viel Zeit, um sie durch die Schule zu bringen. Kannst du mir eine Hilfestellung geben, damit sie durch die Schule kommt?

Ich brauche dir gar nicht sagen, dass dein Kind eines dieser neuen Kinder ist, von denen wir sehr häufig sprechen, die nicht in ein Schema passen.

Momentan gibt es noch viele Schemata in diesem Bildungssystem, das diesen Namen gar nicht verdient. Dort geschieht keine Bildung, dort geschieht Zurechtstutzung: Ein Mass zu erreichen, das vielleicht irgendwann einmal dienlich war, manchen Menschen und Strukturen.

Aber jetzt gehen wir in eine neue Zeit und neuere Kinder werden geboren. Deine Tochter ist eines davon und sie sprengt diese Normen, sie sprengt diese Schemata.

Es ist also erst einmal hoffe ich eine Beruhigung für dich, wenn du hörst, dass dein Kind schon in Ordnung ist. Das regelt nicht die Schwierigkeiten, die sich ihr entgegenstellen. Und auch nicht die Problematik für dich als Mutter. Das weiss ich sehr wohl, weil sehr vieles an Kraft verloren geht, von dir auch, wenn du versuchst, dieses Kind eben doch in das Schema hineinzudrücken, weil es gefordert wird, weil die herrschende Bildungsstruktur eben angepasste Kinder haben möchte.

Aber es ist so, dass du hier fast auf zwei Gleisen fahren solltest, meine Liebe. Es ist zum einen sehr wichtig, in deinem Herzen dein Kind voll und ganz so zu akzeptieren, wie es ist und nicht die Wertung anderer zu übernehmen. Das bleibt dir überlassen, dein Herz ist groß und weit. Und es ist wichtig, dass dein Kind auch spürt, ich darf für meine Mutter so sein, wie ich bin. Aber erkläre deiner Tochter, dass du sie liebst, ob in Worten oder telepathisch, wenn sie schläft. Da kann sie dich besser hören.

Sage ihr, dass du sie liebst, wie sie ist, dass sie große Stärken hat, die sie auch behalten darf, weil sie gebraucht werden. Aber gleichzeitig rede mit ihr und sage ihr: mein Liebes, wir müssen schlau sein. In der Schule musst du ein wenig schauspielern und musst du dich ein wenig verbiegen und musst du ein wenig anders sein. Wir werden jetzt ein Spiel spielen, ein heimliches und eines, das für die Schule gilt.

Es ist für Kinder eine Möglichkeit, sich sicher zu fühlen in ihrem So- Sein, wie sie eben sind. Es ist sehr wichtig, dass sie einen Platz hat in deinem Herzen, wo sie nicht aussortiert wird, weil sie eben nicht in das Ideal passt, das nur ein fiktives Ideal ist. Viele Kinder sprengen es längst, deine Tochter ist nicht die Einzige. Das ist die weitere Beruhigung. Es ist klar und bewusst, dass diese bahnbrechenden Kinder mit Schwierigkeiten zu rechnen haben und das ist leider so und ich kann dir nicht viel Hoffnung machen, dass dein Kind nicht verbogen werden sollte.

Diese Spiel ist das einzige, was ich dir ans Herz lege, dass du appellierst bei deiner Tochter:” in der Schule spielen wir eine andere Lina, das ist wichtig, aber an diesem Punkt bei mir darfst du so sein wie du bist.”

Es ist auch hilfreich, mit deiner Tochter, die weitaus reifer ist, als du denkst, über diese neue Kindergeneration zu sprechen und zu sagen:” weisst du, ihr Kinder seid schon richtig. Aber die Erwachsenen wollen das gar nicht wissen. Aber schau mal, hier gibt es Bücher, die wurden geschrieben, und das sind viele Kinder, so wie du und alle diese Kinder haben ähnliche Probleme. Da heisst es nur stark bleiben, an dich selbst glauben und du bist nicht allein, du bist extra geboren worden, extra gekommen, um den Menschen vieles mitzubringen aus deiner geistigen Heimat.”

Sprich mit ihr und sie wird selbst mit sich zufriedener sein, sich selbst nicht immer wie ein Aussenseiter fühlen, weil sie eben nicht in diese Schemata passt.

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8 Kommentare zu “Schulschwierigkeiten eines Neuen Kindes”

  1. Gerald

    Hallo beisammen,

    ein ähnliches Schulkind war ich damals selber. Irgendwie schafft man es, vorallem wenn man von den Eltern noch unterstützt wird dürfte das Problem noch geringer sein.
    Ich hatte damals wenig Hilfe, weil meine Mutter mit den Nerven selber komplett fertig war. Was für mich regelrecht eine Tortur darstellte, war das Auswendiglernen! Ich habe mich trotzdem mit vielen Tränen und Zwang durchgekämpft und auch noch eine Ausbildung angehängt. Wenn man älter ist, kann man aus diesen Kreislauf endlich mal ausbrechen. Spätestens wenn erste “unerklährliche Krankheiten” auftauchen, beginnt man nach den Ursachen zu forschen.
    Jetzt hab ich halt einige Wunden, die noch geheilt werden möchten, dann kann das “bessere Leben” endlich losgehen.

    Beste Grüße,
    Gerald

  2. Brigitte

    Namaste – ich sehe Dich

    ja diese Schulproblematik ist schon etwas besonderes in unserer Welt. Meine beiden älteren Söhne (22 und 26 Jahre) sind im normalen Schulsystem gewesen. Der ältere hat sehr gut dieses “Schauspiel” beherrscht, das Gaby anspricht. Der zweite nicht, der war nach der Schule wirklich gebrochen. Mittlerweile hat aber auch er wieder entdeckt, dass lernen Spass macht – und das macht es – wir lernen alle jeden Tag.
    Mein Jüngster (7 Jahre) geht in eine freie Schule! Das ist für mich und für ihn total angenehm und stressfrei.
    Wenn jemand mehr dazu wissen möchte könnt ihr Euch gerne melden, meine mailadresse ist bei Gaby hinterlegt.

  3. Nicol

    Hallo ihr lieben Eltern von diesen so wertvollen Kindern, vor denen ich mich täglich verneige!! Ich arbeite mit diesen Kindern, die von den Schulen oder… zu uns in die Kinderpsychosomatik geschickt werden um zurechttherapiert zu werden. Doch, obwohl keiner meiner Kollegen in unseren Team etwas bemerkt, so lerne ich immer wieder durch diese Kinder wie ich ihnen in der Form wie Gaby es beschreibt helfen kann…… Dabei lerne ich am meisten gerade von den Kindern. Und ich bitte: bitte steht zu euren Kindern, liebt sie so wie sie sind, und laßt nicht zu, das man sie ständig zurechttherapieren will….., natürlich so, wie die Erwachsenen es für richtig halten. Danke! Mein Motto: in der Stille handeln, bewirkt am meisten…

  4. Anja

    …bin gerade durch ‘Zufall’ auf diese Threat gestossen…und Gaby spricht mir aus der Seele!!! DANKE!!!

    Das Schulthema ist nur ein Thema – das ‘Anderssein” zieht sich ja /wird sich durch das gesamte Leben ziehen.
    Alle Vorstellungen, wie etwas sein muss – die…stimmen irgendwie nicht mehr und je mehr man(n)/frau versucht die alten Strukturen aufrechtzuhalten… desto mehr wehren sich diese Kinder und werden zu echten Rebellen. Ich spreche aus Erfahrung, dass diese Kinder die Eltern und Erwachsene als Gleiche sehen – und unbeindruckt von Machtstrukturen sind.

    Ich habe selber zwei Kinder – ein Maedchen – jetzt 12 und einen Jungen, der 11 ist. Beide Kinder sind immer schon hellsichtig gewesen und mit Weisheiten ‘gesegnet’ gewesen. Beide Kinder koennen mit ihren Haenden heilen und sind auf der einen Seite oft ihrem Alter voraus und dann wieder Kinder (wie man’s halt so kennt) – dem Alter entsprechend.

    Wie gehe ich damit um?
    Da Hellsichtigkeit und diverse andere ‘uebenatuerliche’ Dinge in unsere Familie immer schon vorgekommen sind, kann ich damit ganz gut umgehen.
    Nur – die Aussenwelt nimmt diese normalen Dinge oft verzerrt wahr. Du willst ja nicht, dass dein Kind ein Aussenseiter wird – nur weil es andere Dinge wahrnimmt.

    Ich habe schon frueh angefangen (da waren die Kinder so um die 4/5 Jahre alt) ihnen folgendes zu sagen:
    a) Du nimmst andere Sachen war, als andere Kinder. Das ist gut so. Das wird dir im Leben oft Kraft geben durchzuhalten wo andere aufgeben. Dein inneres Wissen wird dich durchs Leben gleiten und du wirst Wege sehen, wo andere nur Mauern sehen. Das ist sehr kostbar – behalte dir das Wissen. Es ist DEIN Wissen, und das kann dir keiner wegnehmen.
    Wissen ist wichtiger als Haben.
    Haben kann zerfallen –
    Wissen bleibt immer bei dir.
    b) Wenn du merkst, dass dich andere Kinder /Lehrer/Erwachsene nicht verstehen oder Dinge nicht sehen, dann ist das auch gut. Erzaehle mir zuhause, was du gesehen hast.
    c) Wir spielen ein Spiel. Das Spiel heisst: Was sagt mir mein Herz? Ich mache meine Augen zu, hole tief Atem und bin eine kleine Ameise, die von der Mitte meiner Augen in mein Herzchen krabbelt. Was sehe ich da? Was hoere ich? Was fuehle ich?
    Meine Wahrheit ist meine Wahrheit – auch wenn andere diese nicht teilen sollten. Meine Wahrheit brauche ich aber deshalb anderen nicht aufzudraengen. Jeder muss alles so machen koennen wir er will – OHNE jedoch anderen weh zu tun.
    d) Sie immer liebevoll zu anderen – aber…. gib an, wenn andere ueber deine Grenze gehen. Das kannst du machen – ohne zu schreien, treten, spucken treten und zu heulen (ja.. gebe zu, dass hat mich Nerven gekostet…und auch ein paar Jahre gedauert, das umzusetzen..besonders wenn es sich um Jungs handelt). Sage klar und deutlich was du willst. Hoert der andere nicht, dann drehe dich um und gehe weg ( NEIN! Nicht treten oder boxen. OK…einmal…wenn du sicher bist, dass dich dann der andere in Ruhe laesst…= na ja..geht ja eigentlich gegen meine Prinzipien..aber wenn alles andere nicht hilft, dann mal eben so )
    e) Was machst du am aller- aller -aller- liebsten? (Am besten ein Hobby unterstuetzen wo sich Kinder creativ austauschen koennen (malen? singen? Pferdreiten? Fussball spielen? Anderen helfen?)
    f) Wenn die Kinder einen schweren Tag hatten, habe ich mit ihnen immer folgende Uebung gemacht: Guck mal in dich rein. Welche Farbe ist denn in dir drin? Och ,nichts? Was ist denn heute deine Lieblingsfarbe? …danach den Koerper mit der Farbe ausfuellen lassen und das Kind sich vorstellen lassen, dass die Farbintensivitaet zunimmt und der Lichtkegel groesser und groesser und groesser wird.
    g) Auch beliebt: Stell dir vor, dass du dich in einem Lichtei befindest. Du bist ein Kueken in einem Lichtei und guckst nach draussen. Piep piep piep….
    Du kannst dir alles angucken…aber keiner kann dir etwas tun. Du bist ganz sicher in deinem Ei. Wenn jemand ‘komisch zu dir ist’, dann prallt die ‘komische’ Energie an deinem Ei ab…
    h) frueh selbstaendig Entscheidungen treffen lassen. Die meisten Kinder haben Probleme mit Zeitvorgaben.
    Kann man besser so loesen, dass man sagt: Jungs, wir haben jetzt 20.00 Uhr… um 20.30 Uhr wird das Licht ausgemacht… bis dahin seid ihr gewaschen, ausgezogen und liegt im Bett (mit Licht aus). Da die Kinder selbst ihre Verantwortung nehmen koennen, geht das (fast immer) gut
    g) bei Konzentrationsschwaechen = siehe Hobbies…= eine Passion finden lassen.
    h) …und nicht zu streng mit sich selber sein :) … hat man selber einen fuerchterlichen Tag… entspanne dich bei einem Tee…und hab dich selber mal wieder gerne. Kein Mensch ist perfekt :)

    Kommunikation ist das A und O mit diesen ‘neuen Kindern’ – und – ganz wichtig: LIEBEVOLL GRENZEN SETZEN (die dann auch eingehalten werden).

    :)
    Anja

  5. David Forstner

    Hi All,

    ich wurde vom Deutsch Lehrer (ist wenig Später an Krankheit verstorben) “Querulant” geschimpft.

    Überhaupt bin ich eine anstrengede Person, die alles hinterfragen muss…..

    Die nicht “funktioniert”……

    Ich behalte rein garnichts, ausser es hat für mich hier heute jetzt relevanz und anwendbarkeit.

    Meine bevorzugte lern-methode ist learning-by-doing, verstanden wie es funktioniert durch mehr oder weniger systematisches selber tun.

    “Lebenslanges lernen” das war in meiner Schulzeit noch ein “Novum”.
    Aber das sollte doch klar und nicht der rede wert sein.

    Der Mensch ist ein Lebewesen der Natur…… so wie die anderen Lebewesen muss er/sie sich sich verändernden Bedinungen anpassen.

    Durch seine Lernfähigkeit & auch genetische Manigfaltigkeit sollte es ihm gelingen sich sogar noch besser anzupassen als die anderen Lebensformen.

    D.h. er gedeiht auch auf kargen Böden….. ;)

    Evtl. ist deine Tochter eine die die Anwendbarkeit der Schule auf ihre Realität einfach nicht “sieht”……. sag ihr: es ist alles nur als eine einzige rießige Gedächtnisübung zu sehen……

    Ich hatte Latein und ich habe es gehasst…… Englisch war für mich kein Problem weil interessant, weil nützlich…..

    Der Mensch macht nur was “funktioniert” was ihr etwas nützt. Würde man sich von Religion nichts erhoffen….. wer würde Sie praktizieren? ;)

    Toi toi toi :) Nicht müde werden neue wege zu suchen……. denn alles ist im Fluss und die alten Wege werden nicht ewig tragen.

  6. Carolin Weiss-Curant

    Hallo!

    Ich hatte in der Schule auch meine schwierigkeiten. In den ersten Jahren wollte ich nicht still sitzen habe den Klassenclown gemacht, dabei war es mir vollkommen egal was die anderen von mir denken ich war einfach ich selbst.

    Das hat sich dann aber geändert, ich habe mich immer mehr in andere Welten zurück gezogen, weil mir die Außenwelt so hart und lieblos erschien.
    Ich habe die Realität fast ganz ausgeblendet. Es ging mir gut, in meiner Welt, ich habe mit Engeln gesprochen und anderen Wesen.

    Es war meine Enttäuschung von der Außenwelt, die ich nicht ertragen habe.
    Die Schule war mir nie wirklich wichtig gewesen, ich habe immer gewusst, ich brauch das alles nicht, ich gehe später mal einen anderen weg. Und so ist es jetzt auch. Und die Menschen vollen immer noch ihres mir aufdrücken, aber ich spiel da jetzt nicht mehr mit!
    Ich stehe jetzt zu mir und gehe meinen weg. Das war ein langer Weg, bis ich erkannt habe, dass ich zu mir stehen muss und ich vollkommen in Ordnung bin so wie ich bin!
    Die Menschen haben mich halt nicht verstanden, haben mich als Dumm abgestempelt, die will eh nix lernen, aus der wird eh nix. usw.

    Ich musste erst mal selbst erkennen, dass ich meinen weg gehen muss um mich vollkommen rund zu fühlen.

    Ich bin ich!

    Mein Rat an Kinder der neuen Zeit im Bezug auf Schule:
    Bleibt euch selbst treu, lasst euch nicht verbiegen oder euch etwas einreden was ihr gar nicht seid.
    Jeder Mensch ist so wie er ist vollkommen richtig. Es geht ja gar nicht anders.
    Nur die Menschen wollen etwas all richtig und falsch sehen. Das ist aber nur verurteilen und führt zur Trennung von allem was ist.
    Bleibt in eurer mitte in eurem Herz, hört auf eure innere Stimme. Halten euch an euer Hohes Selbst, bleibt im vertrauen und ganz wichtig geht euren Weg.

    Liebe Grüße
    Carolin

  7. Brigitte

    Liebe Carolin
    Ich weiss wovon Du sprichst, nur war ich die Schülerin, die aus dem Fenster träumte,tausend andere Dinge in einem erkannte,Buchstaben verdrehte oder ausliess ;-) ! Damals wie heute wurde,wird diesem wenig begegnet.Leistungsdenken und Funktion waren und sind heute noch immer ein Hauptpfeiler der Schule. So stark, dass manch ein solches Kind eben doch aus seiner Mitte kippen kann, bei all den Massnahmen von psychologischen,ärzlichen Tests, bei Vergleichen der Leistungen durch Noten und Kommentare, Nachhilfeaufforderungen u.s.w…… Es ist an uns Eltern und natürlich gerne auch an “neuen” LEhrern,Gesellschaftsnormen, diese Kinder zu halten, aufzumuntern, mit den Herzen zu umarmen, ihnen immer wieder ihre Mitte zeigen, ihr Licht und ihr Wissen auch zu sehen und zu würdigen. Ohne Zusatzmassnahmen, schon gar nicht mit Ritalin….Es ist an uns, unsere Ganzheit und Heilheit zu finden und leben! So können wir die Kinder begleiten,führen und lassen zu dem,in dem was jedes in sich IST! Denn ganz alleine diesen Weg zu gehen, davon können wir “Alten” ein Lied singen…und diese Zeiten,diese Wiederholung ist nun nicht mehr nötig :-) !
    Herzlichst, Brigitte

  8. katharina

    Hallo,
    meine Tochter, erst voller Freude am Lernen, wurde zusehends frustrierter, und hatte dann in der 10.Klasse völlig blockiert und zugemacht, weil sie fast alle Lehrer als so lieblos und diese Art des Lernens als so unsinnig empfand.
    Zum Glück konnte ich sie im Gespräch erschließen, und ich hatte im Hinterkopf, daß sie als kleines Mädchen selber so gerne Lehrerin werden wollte. So konnte ich ihr klar machen, daß sie nur dann die Chance hat, es besser zu machen und späteren Kindern zu Freude in der Schule und beim Lernen zu verhelfen, wenn sie irgendwie erfolgreich durch dieses System geht. Ich sagte ihr, sie solle von den Fehlern ihrer Lehrer lernen und vor allem herausfinden, was gut ist und Freude macht.
    Tatsächlich hat sie es ab diesem Zeitpunkt angefangen zu wenden. Bis zum Abitur arbeitete sie sich sogar in Mathe von einer 6 auf eine 1, und ihr Lieblingsfach wurde Pädagogik. Heute studiert sie mit Begeisterung Grundschul-Lehramt.
    Mir hatte mal jemand gesagt: “Nie strafen, sondern motivieren.” Dieser Satz hatte mich immer angespornt, für die Kinder die Freude am Lernen zu suchen, und es hat gut geklappt. Vielleicht hilft dieser Beitrag anderen Eltern.
    Katharina

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