Lieber Meister Kuthumi, wir sind heute hier in einer Runde von Mitgliedern, die eifrig meditieren und den Wunsch verspüren, Kontakt mit dem höheren Selbst aufzunehmen. Kannst du uns Ratschläge geben, wie das am besten gelingen kann?

Ja, meine Lieben, seid mir gegrüßt. Ich habe euren Meditationen schon gelauscht. Denn es ist mir immer ein Vergnügen, wenn sich viele Menschen zusammenfinden und sich energetisch verbinden und auch diesen Anschluss suchen an die geistige Welt, wo ihr ja wisst, dass ihr alle angeschlossen seid.

Deshalb freut es mich, meine Brüder und Schwestern, dass ihr so eifrig dabei seid. Und ich kann euch nur raten, in diesem Fall, wenn ihr den Zugang sucht zu eurer eigenen geistigen Führung, in euer Inneres zu sehen. Es wird keinen anderen Weg geben.

Es ist so, dass ihr schon wahrgenommen habt, wie eure innere Weisheit zu euch spricht. Sei es über Träume, sei es über Botschaften, die euch über Umwege erreichen. Und hier ist geistige Führung ganz kreativ. Es kann sein, dass ihr Filme seht, wo euch eine Botschaft erreicht, es kann sein, dass ihr Menschen trefft und ein einziger Satz, den dieser Mensch von sich gibt, verwandelt euer Leben. So geschieht Führung.

Aber wenn ihr gezieltere Führung erlangen wollt, dann geht in die Stille. Alle Weisheitslehrer haben zu allen Zeiten immer den Weg in die Stille gewählt. Und symbolisch könnt ihr es sogar noch so sehen, als Jesus in die Wüste ging und ganz allein mit sich war, mit sich und seiner eigenen Weisheit Verbindung aufgenommen hat.

Hier ist es möglich, auch ohne dass ihr euch auf eine große Reise begeben müsst, in euch selbst zu verreisen und dort zu entdecken, was alles in euch angelegt ist. Alle diese Aspekte, die gelebt werden wollen und hierzu wird euch eure eigene innere Führung immer leiten. Macht weiter so, ob in der Gruppe oder alleine. Geht in die Stille und lauscht.

Wie können wir unterscheiden, ob in der Stille die Gedanken unsere eigenen sind oder die Botschaft von unserem höheren Selbst?

Meine Lieben, das ist Übungssache. Es ist so, dass wir unseren Schülern immer raten, diese Botschaften zu notieren, mit Datum und auch mit den Hintergründen, welche Fragen ihr euch gestellt habt, um welche Führung ihr gebeten habt. Und notiert dann auch die Gedanken, Bilder, Symbole, was auch immer zurückkommt.

Notiert es und lasst es ein paar Tage liegen. Und dann seht euch diese Botschaften, diese Bilder, diese Nachrichten wieder an, und mit dieser Distanz von ein paar Tagen werdet ihr ganz klar und deutlich erkennen: ist das Weisheit? Ist dieser Rat logisch, nachvollziehbar, aufbauend, hilfreich in irgendeiner Art und Weise?

Und meistens wird es so sein, denn der größte Feind, den ihr habt auf dem Weg zu eurer inneren Weisheit, ist der Zweifler in euch. Und dieser Zweifler ist ganz eifrig bei der Sache und wird sofort immer alles kaputt machen.

Denn es kann ja gar nicht sein, dass auch ihr diesen Zugang zu eurer Göttlichkeit habt, zu eurer innewohnenden Weisheit. Natürlich habt ihr diesen Zugang!

Es ist euer Geburtsrecht, ihn wieder einzufordern und euch dieser weisen Führung anzuvertrauen. Deshalb kommen wir ja zu euch und geben euch Rat und Hilfestellung: denn es ist unser größter Wunsch, dass ihr angeschlossen seid jederzeit und allezeit und vollständig – an diesen weisen Aspekt eurer Selbst, den ihr höheres Selbst nennt.

Über dieses höhere Selbst werden euch auch eure weiteren geistigen Führer erreichen, denn ihr seid ja nicht alleine inkarniert. Ihr habt in der geistigen Welt Helfer, Lehrer und Schutzengel.

Alle diese Wesenheiten sind euch in Liebe zugetan und sind nimmermüde dabei, euch zu unterstützen, euch zu lehren und euch einzuweisen in die Tätigkeiten, die ihr ausüben sollt, in die Aspekte, die ihr leben sollt, in euer gesamtes Potential.

Sie kennen euren Weg, sie wissen, was für euch wichtig ist. Und diese geistigen Führer und Helfer, eure Engel und Wegweiser sprechen durch euer höheres Selbst zu euch.

Euer höheres Selbst könnt ihr ansehen als eine Instanz, durch die nur höchste Wahrheit fließt. Wenn euch etwas über den Weg eueres höheren Selbstes erreicht, wird es immer nur höchste göttliche Wahrheit sein. Nichts anderes herrscht in dieser Schwingung.


8 Kommentare zu “Wie können wir zu unserer geistigen Führung Kontakt aufnehmen?”

  1. Andre

    Hi Gaby,
    ich hab eine Frage, passt jetzt vielleicht nicht zum Thema aber wenn ich so in mich rein sehe und an meine Kindheit denke: was ich so getan hab, wo ich gespielt hab, seh ich mich in Gedanken immer nur als Zuschauer. Ich seh mich so als würde ich nicht mit meinen eigenen Augen sehen. Ich weiß nicht ob es jedem Menschen so geht wie mir, hatte mich noch nicht getraut jemanden zufragen, vielleicht wird das auch niemanden bewusst wenn er über irgendwelche Erlebnisse nachdenkt.

    Gruß Andre

  2. Gaby Teroerde

    Lieber Andre,
    ich denke mal, dass du mit deiner Wahrnehmung hier nicht alleine bist.
    In Rückführungen, meinen eigenen und denen meiner Klienten, kommt es immer wieder zu verschiedenem Erleben von zurückliegenden Ereignissen.
    Manches Mal sieht man eine Szene aus der Vergangenheit wie ein distanzierter Zuschauer, es ist aber auch möglich, sozusagen in den eigenen Körper zu schlüpfen und das Geschehen durch die eigenen Augen und das Körperempfinden wahrzunehmen. Dann ist man hautnah am Geschehen, auch emotional.

  3. Cici

    Hallo Gaby, ich wollte dich mal fragen ob du schon Kontakt mit Engel Metatron hattest..?
    Wenn ja, wie hast du ihn wahrgenommen, hast du vielleicht auch ein Licht in deinem Stirnchakra gesehen? Kannst du mir allgemein berichten, wie du solche Kontakte wahrnimmst mit deinem geistigen Auge?
    Ich bin nämlich am Anfang vom allem und zweifle somit wieder, ob ich “etwas” nun wirklich erlebt habe oder nicht..
    Wäre nett, wenn du was dazu sagen könntest, hauptsächlich über Metatron..
    lg

  4. Gaby Teroerde

    Liebe Cici,
    Ich nehme Erzengel Metatron als sehr stark und geradlinig wahr, fast wie einen “Engelskrieger”, wenn man das so sagen kann.
    Bezüglich deiner eigenen Wahrnehmungen gebe ich dir einen Rat der Meister weiter, den ich in solchen oder ähnlichen Worten wohl schon hundertmal durchgegeben habe: Traue deinen Bildern, deinen Empfidungen, deinen feinstofflichen Wahrnehmungen. Je mehr du selber vertraust, desto mehr werden deine geistigen Helfer dir vertrauen und so kann sich mit der Zeit eine stabile Zusammenarbeit ergeben.

  5. Cici

    vielen Dank Gaby, jedoch erwähnte mal der Cornelius Selimov, dass man da auch vorsichtig sein sollte, da auch mal unerwünschte Wesen sich “vertarnt” melden können..was sagst du dazu? Wie kann man sich davor schützen und woran erkenne ich dass mich diese Wesen zur irre führen möchten? Oder hab ich da etwas falsch verstanden? Und was ist mit Bildern, die mir unangenehm erscheinen?

  6. Gaby Teroerde

    Liebe Cici,
    natürlich melden sich, sobald man beginnt, sich der feinstofflichen Wahrnehmung zu öffnen, alle möglichen Wesenheiten. Deshalb ist erst einmal die eigene Absicht und Ausrichtung sehr wichtig, zum anderen sollte man natürlich ohne energetischen Schutz keine Experimente wagen. Aber dann wird es schwierig. Bei Botschaften ist es nötig, nicht nur auf die schönen Worte zu achten, sondern auch den gesunden Menschenverstand einzuschalten. Ein wichtiger Filter ist: ist diese Botschaft hilfreich, aufbauend? Oder nur einlullend oder schmeichelnd?

    Zur Entwicklung von spirituellen Fähigkeiten gehört meines Erachtens unbedingt parallel laufende Bewusstseinsarbeit an sich selber. Das eine nützt nichts ohne das andere, es bringt mir und anderen gar nichts, wenn ich nur in geistige Gefilde abdrifte ohne mit beiden Beinen auf dem Boden zu stehen und mein Leben auch hier im physischen zu meistern. Das gibt mir auch nach und nach die Stärke, mich mit “unangenehmen” Bildern oder Nachrichten auseinanderzusetzen. Entweder haben die mir was zu sagen, wo an mir selber noch etwas in Resonanz ist, oder es ist einfach Belästigung aus der Astralwelt, der ich mich auch entziehen kann, indem ich meine Eigenschwingung zu heben lerne.

    Das ist derzeit ein wichtiges Thema, denn viele Menschen “erwachen” jetzt in ihre schlafenden Fähigkeiten und können damit nicht immer umgehen. Siegfried und ich haben deshalb geplant, ab Herbst Seminare anzubieten, wo wir Menschen an unseren Erfahrungen mit der geistigen Welt teilhaben lassen und Hilfestellung beim eigenen Prozess geben wollen. Wenn man einmal weiss, worauf zu achten ist dann wird man durch “übersinnliche Erlebnisse” nicht geschockt und zurückgeworfen in seiner Entwicklung, sondern kann sie nutzbar machen, um zu wachsen. Feinstoffliche Wahrnehmung gehört zu uns allen dazu, wir haben nur vergessen, dass wir so was beherrschen…

  7. Cici

    Hallo Gaby was verstehst du unter “Bewusstseinsarbeit” ?
    Ist das: Im Hier und Jetzt zu sein, bzw. Gedankenbeobachtung, sich nicht mit dem Verstand identifizieren, also die Lehren von Eckhart Tolle usw…

    Meinst du das?

  8. Gaby Teroerde

    Liebe Cici,
    das bedeutet sowohl, im Hier und Jetzt bewusst zu leben, als auch die Entwicklung aller Herzensqualitäten.
    “Spirituelle Entwicklungsarbeit”

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Gaby Teroerde